Ausbildung
Pränatale Trance-Therapie
Nächster Starttermin:
Teil 1: 07. – 11. Oktober 2026
Teil 2: 25. – 29. November 2026
Teil 3: 10. – 14. März 2026
Beginn Mi. 15 Uhr – Ende So. gegen 16 Uhr


Susanne Barisch
Teil 1 & 2: je € 640,–
Teil 3: € 480,–
plus Übernachtung/Verpflegung
Je nach Zimmer, genaue Übersicht hier




Pränatale Prozessarbeit –
dreiteilige Ausbildung im Wandelhaus
Frühe Prägungen verstehen und Menschen achtsam begleiten
Viele seelische und körperliche Reaktionsmuster entstehen nicht erst im bewussten Leben. Bereits die Zeit im Mutterleib, die Einnistung, das Erleben der Schwangerschaft und die Geburt können Spuren hinterlassen. Diese frühen Erfahrungen wirken oft nicht als klare Erinnerungen, sondern zeigen sich später als Körperempfindungen, Grundgefühle, Beziehungsmuster, Ängste, Rückzug, Überanpassung oder ein tiefes Gefühl von „Ich bin nicht ganz angekommen“.
Die dreiteilige Ausbildung in pränataler Prozessarbeit richtet sich an Menschen, die andere Menschen begleiten: Coaches, Therapeutinnen und Therapeuten, Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker, Körperarbeiter, Beraterinnen, Seminarleiter, Pädagoginnen sowie erfahrene Begleiter aus verwandten Arbeitsfeldern.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie frühe Prägungen erkannt, verstanden und in einem sicheren Erfahrungsraum neu erlebt, gehalten und integriert werden können.
Diese Ausbildung verbindet Teachings, Selbsterfahrung, Körperwahrnehmung, Trancearbeit, Ressourcenarbeit und praktische Begleitung. Die Teilnehmenden erleben die Methoden sowohl aus der Klientenperspektive als auch aus der Rolle der Begleitung. Dadurch entsteht ein tiefes Verständnis für die inneren Prozesse, die in dieser Arbeit berührt werden.
Worum geht es in der pränatalen Prozessarbeit?
Pränatale Prozessarbeit beschäftigt sich mit den frühen Erfahrungen vor und während der Geburt. In dieser Lebensphase ist der Mensch noch nicht über Sprache, bewusste Erinnerung und reflektierendes Denken organisiert. Erfahrungen werden körperlich, emotional und über das Nervensystem gespeichert.
Dazu gehören Fragen wie:
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Wie willkommen war dieses Leben?
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Gab es Sicherheit, Ruhe und Verbindung?
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War das frühe Lebensumfeld von Stress, Angst, Überforderung oder Ablehnung geprägt?
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Konnte sich das werdende Kind in einem guten inneren und äußeren Nest verankern?
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Wie wurde die Geburt erlebt?
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Gab es ein Gefühl von Kraft, Ankommen und Lebensbejahung – oder eher Kampf, Unterbrechung, Schock oder Rückzug?
In der pränatalen Prozessarbeit werden diese frühen Ebenen nicht nur theoretisch betrachtet. Sie werden über sorgfältig gehaltene Erlebnisräume zugänglich gemacht. Ziel ist nicht, etwas künstlich zu erzeugen oder zu dramatisieren, sondern dem Körper, dem Nervensystem und der Seele einen sicheren Raum für Wahrnehmung, Ressource, Entlastung und Neuorientierung zu geben.
Für wen ist die Ausbildung geeignet?
Diese Ausbildung ist für Menschen gedacht, die bereits mit Menschen arbeiten oder sich ernsthaft auf eine vertiefte Begleitungsarbeit vorbereiten.
Sie kann besonders interessant sein für:
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Coaches und Prozessbegleiter
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Therapeutisch arbeitende Menschen
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Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker
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Körpertherapeutinnen und Körpertherapeuten
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Seminarleiter und Ausbilderinnen
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Menschen aus Beratung, Seelsorge, Pädagogik oder psychosozialen Arbeitsfeldern
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Begleiterinnen und Begleiter, die frühe Prägungen besser verstehen möchten
Wichtig ist die Bereitschaft zur Selbsterfahrung. Die Ausbildung arbeitet nicht nur über Wissen, sondern über eigenes Erleben. Wer andere Menschen in frühen, empfindsamen und tiefen Prozessen begleiten möchte, braucht dafür eigene Erfahrung, innere Stabilität, Achtsamkeit und die Fähigkeit, sichere Räume zu halten.
Was dich in der Ausbildung erwartet
Die Ausbildung besteht aus drei aufeinander aufbauenden Teilen:
Pränatale Trance Therapie I
De- & Recondition

Pränatale Trance Therapie II
De- & Recondition

Pränatale Trance Therapie III
Rebirthing

Jeder Teil verbindet theoretische Grundlagen, praktische Übungen, Erfahrungsräume, Reflexion und die konkrete Schulung der Begleitungsrolle. Die Teilnehmenden lernen nicht nur Methoden kennen, sondern entwickeln ein Verständnis für Dynamiken, Schutzmechanismen, Ressourcen, Nervensystemreaktionen und Integrationsprozesse.
Eine Zertifizierungsmöglichkeit ist vorgesehen.
Welche Themen können in dieser Arbeit berührt werden?
Pränatale Prozessarbeit kann in Begleitungsprozessen dort relevant werden, wo frühe Grundmuster sichtbar werden. Dazu gehören zum Beispiel:
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Urvertrauen und Grundsicherheit
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Selbstvertrauen und Selbstwert
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Nähe, Distanz und Bindung
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Scham und Rückzug
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innere Erlaubnis und Selbstwirksamkeit
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Umgang mit Gefühlen
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Krisenkompetenz und Resilienz
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Lebensbejahung und Ankommen im eigenen Leben
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Beziehungsthemen und soziale Sicherheit
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Präsenz, Authentizität und Verkörperung
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alte Anpassungs- und Vermeidungsstrategien
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das Gefühl, einen Platz im Leben zu haben
Die Ausbildung ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Je nach beruflichem Hintergrund der Teilnehmenden kann die Methode in Coaching, Körperarbeit, Therapie, Selbsterfahrung oder ergänzender Prozessbegleitung unterschiedlich eingesetzt werden. Die Verantwortung für den jeweiligen rechtlichen und fachlichen Rahmen liegt bei den Teilnehmenden.
Arbeitsweise der Ausbildung
Die Ausbildung ist erfahrungsorientiert. Sie besteht nicht nur aus Theorie, sondern aus direktem Erleben, Üben, Reflektieren und Begleiten. Dich erwarten:
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Teachings zu pränatalen Prägungen, Nervensystem und Prozessarbeit
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angeleitete Erfahrungsräume
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Selbsterfahrung als Klientin oder Klient
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Übung der Begleitungsrolle
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Reflexion und Austausch
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Ressourcenarbeit
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Körper- und Wahrnehmungsübungen
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Trance- und Prozessarbeit
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Integration und Folgearbeiten
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Supervisionelle Betrachtung der Prozesse
Ziel ist, dass du die Arbeit nicht nur kognitiv verstehst, sondern in ihrer Wirkung, Tiefe und Verantwortung erfährst.
Leitung
Begleitet wird die Ausbildung von Christian Vogel und Susanne Barisch.
Christian Vogel arbeitet seit vielen Jahren mit komplementären, seelischen und prozessorientierten Zugängen. Seine Motivation ist es, Menschen darin auszubilden, frühe Prägungen besser zu verstehen und achtsam damit zu arbeiten.
Susanne Barisch begleitet die Ausbildung mit Erfahrung, Präsenz und einem besonderen Blick für Sicherheit, Beziehung und Prozessräume.
Kosten
Seminargebühr je Teil: 480 Euro
Für Absolventinnen und Absolventen der School of Shamanic Healing Arts oder der Ausbildung zum Coach dynamischer Seelenaufstellungen gilt eine ermäßigte Seminargebühr von 440 Euro je Teil.
Übernachtung und Verpflegung werden gesondert berechnet.
Für Teilnehmende sind das begleitende Buch und das Audio-Material, sobald verfügbar, enthalten.
Anmeldung und Kontakt
Anmeldung und Rückfragen direkt über:
Die Plätze sind begrenzt, da diese Arbeit einen geschützten Rahmen und eine sorgfältige Begleitung braucht.
Pränatale Prozessarbeit im Wandelhaus
Das Wandelhaus im Schwarzwald bietet für diese Ausbildung einen passenden Ort: ruhig, naturnah und geschützt. Die Arbeit mit frühen Prägungen braucht Räume, in denen Menschen ankommen, sich spüren und in ihrem eigenen Tempo inneren Prozessen begegnen können.
Die dreiteilige Ausbildung lädt dazu ein, einen tiefen Zugang zu den ersten Schichten menschlicher Erfahrung zu gewinnen – und daraus eine achtsame, verantwortungsvolle und ressourcenorientierte Begleitung zu entwickeln.
Termine im Wandelhaus
Teil I: Nesting – De- & Reconditioning
7.–11. Oktober 2026
Teil II: Pränatale Trance-Arbeit
25.–29. November 2026
Teil III: Rebirthing – Arbeiten an Geburtserfahrungen
10.–14. März 2027
Ort: Wandelhaus, Wolfach im Schwarzwald

Inhalte der PTT-Ausbildung
PTT I: Nesting – De- & Reconditioning
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Die Zeit im Mutterleib
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Grundlagen pränataler Prägung
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Nesting als ganzheitliche Einnistung
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Lebensraum, Anpassungsdruck und frühe Beziehungserfahrung
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Der Körper und das Nervensystem
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Stress, Regulation, Entladung und Re-Balancing
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Ressourcing und Aufbau von Sicherheit
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Erweiterung des Resilienzraumes
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Herz, Gefühle, Nähe und Distanz
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Prägungen im Unbewussten
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Verlorene Potenziale und Seelenanteile
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De- & Reconditioning: alte Prägungen erkennen und neue Erfahrungen ermöglichen
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Begleitung von Folge- und Integrationsprozessen
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In diesem ersten Teil werden die Grundlagen für alle weiteren pränatalen Arbeiten gelegt. Die Teilnehmenden erfahren, wie wichtig ein sicherer Raum, eine gute Ressourcierung und eine klare Begleitungsstruktur sind.
Das gute Nest erfahren
Im ersten Teil der Ausbildung geht es um das Nesting. Der Begriff knüpft an die biologische Einnistung des befruchteten Eis im Mutterleib an. Ganzheitlich betrachtet endet diese Einnistung jedoch nicht mit einem biologischen Vorgang. Sie beschreibt auch eine tiefe existenzielle Erfahrung: Finde ich einen Platz? Bin ich willkommen? Darf ich mich verbinden? Ist dieses Leben sicher genug?
Das werdende Kind nimmt nicht nur Nährstoffe auf. Es ist auch mit dem Erleben der Mutter verbunden. Stress, Entspannung, Angst, Liebe, Sicherheit, Überforderung und Geborgenheit können über Körper, Hormonsystem und Nervensystem erfahrbar werden. Diese frühen Eindrücke können spätere Grundmuster prägen: Vertrauen oder Misstrauen, Ankommen oder Rückzug, Nähe oder Abwehr, Lebendigkeit oder Erstarrung.
Nesting bedeutet in dieser Arbeit, die Erfahrung eines guten inneren Nestes möglich zu machen. Dafür braucht es Ressourcierung, Sicherheit, Körperwahrnehmung und eine Erweiterung des eigenen Resilienzraumes.
PTT II: Pränatale Trance-Therapie
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Pränatale Trancezustände und ihre Bedeutung
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Erreichen prägungsrelevanter Zustände
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Der sichere Raum in der Trancearbeit
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Körperreaktionen, Entladungen und Re-Balancing
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Ressourcing, Anbindung und innere Sicherheit
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Emotionale Auswirkungen früher Prägungen
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Veränderung von Bewertungen und inneren Botschaften
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Arbeit mit unbewussten Prägungen
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Entwicklung individueller stärkender Botschaften
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Ablauf und Struktur des Settings
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Aufgaben der Begleitung
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Klientenerleben, Interventionen und Prozesssteuerung
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Folgearbeiten und Integrationsbegleitung
Frühe Zustände achtsam zugänglich machen
Der zweite Teil baut auf dem Nesting auf. In der pränatalen Trance-Arbeit geht es darum, prägungsrelevante Zustände behutsam zu erreichen und zu begleiten. Diese Arbeit führt in Erfahrungsbereiche, die vor der bewussten sprachlichen Erinnerung liegen. Deshalb braucht sie einen besonders klaren Rahmen, sichere Begleitung und ein gutes Verständnis für Körperreaktionen und Nervensystemprozesse.
In den Erlebnisräumen des Seminars erfahren die Teilnehmenden, wie pränatale Trancezustände entstehen können, wie sie begleitet werden und welche Interventionen unterstützend wirken. Dabei geht es immer um Sicherheit, Orientierung, Ressourcen und Integration.
Die Teilnehmenden üben sowohl die Rolle der Klientin oder des Klienten als auch die Rolle der Begleitung. So wird erfahrbar, was in einem solchen Prozess innerlich geschehen kann und worauf die Begleitung achten muss.
PTT III: Rebirthing
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Geburt als Initiation und Übergang
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Geburtserfahrung und Nervensystem
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Körperreaktionen, Entladung und Re-Balancing
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Ressourcing und Erweiterung des Resilienzraumes
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Aufbau eines sicheren Rebirthing-Settings
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Trance, Körpererleben und Prozessbegleitung
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Rollen im Erfahrungsraum: Kind, Mutter, Hebamme und Begleitung
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Abläufe, Wiederholungen und Interventionen
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Begleitung intensiver Prozessmomente
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Ankommen, Platznehmen und Lebensbejahung
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Folgearbeiten und Integrationsprozesse
Die Geburt als Übergang ins Leben
Die Geburt ist ein existenzieller Übergang. Für das Kind bedeutet sie den Schritt aus dem Mutterleib in die Welt. Für die Mutter ist sie ebenfalls ein tiefer Wandlungsprozess. Je nachdem, wie die Geburt erlebt wurde, kann sie als kraftvoll, verbunden und lebensbejahend erfahren werden – oder als überwältigend, unterbrochen, schmerzhaft, angstvoll oder traumatisch.
Im Rebirthing wird ein sicherer analoger Erfahrungsraum geschaffen, in dem Themen rund um Geburt, Ankommen, Platz im Leben, Lebenskraft und Lebensbejahung bearbeitet werden können. Dabei geht es nicht darum, die Geburt historisch exakt zu rekonstruieren. Es geht darum, körperlich-seelische Muster, die mit Geburtserfahrung und frühem Ankommen verbunden sind, wahrzunehmen, zu begleiten und neue Erfahrungen zu ermöglichen.
Die zuvor erarbeiteten Ressourcen aus Teil I und Teil II bilden dafür eine wichtige Grundlage. Ohne Sicherheit, Resilienz und ein gutes inneres Nest wäre diese Arbeit zu direkt. Deshalb baut das Rebirthing auf den pränatalen Arbeiten auf.

